§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Behandlungsverträge und Leistungen zwischen
Luca D'Amico (nachfolgend „Behandler")
Studio Luca D'Amico
Richard-Strauss-Straße 56, 81677 München
E-Mail: Info@lucadamico.de
Telefon: +49 160 3436784
und der Patientin / dem Patienten (nachfolgend „Patient").
Mit der Inanspruchnahme einer Behandlung oder der Buchung eines Termins erkennt der Patient diese AGB an. Abweichende Bedingungen des Patienten werden nicht anerkannt, es sei denn, der Behandler stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Leistungsbeschreibung
Der Behandler erbringt heilpraktische Leistungen im Bereich Chiropraktik und Osteopathie. Die angebotenen Leistungen umfassen insbesondere:
- Chiropraktische Justierungen und manuelle Therapie der Wirbelsäule und Gelenke
- Osteopathische Behandlungen (strukturell, viszeral, kraniosakral)
- Sportchiropraktik und Leistungsoptimierung
- Befunderhebung und Anamnese
- Erstellt individuelle Behandlungspläne
- Gesundheitliche Beratung und Prävention
Der Behandler ist als Heilpraktiker (beschränkt auf das Gebiet der Chiropraktik und Osteopathie) tätig und erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach dem aktuellen Stand der anerkannten heilpraktischen Methoden.
Wichtiger Hinweis: Die Leistungen des Behandlers ersetzen nicht die Beratung und Behandlung durch einen approbierten Arzt. Bei akuten oder ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden, die einer ärztlichen Untersuchung bedürfen, wird der Patient ausdrücklich aufgefordert, einen Arzt aufzusuchen. Im Notfall ist der Notruf 112 zu wählen.
§ 3 Vertragsschluss & Terminvereinbarung
Der Behandlungsvertrag kommt durch die Bestätigung eines Termins durch den Behandler (per WhatsApp, E-Mail oder telefonisch) zustande. Die Terminanfrage des Patienten stellt ein Angebot zum Vertragsschluss dar; die Bestätigung durch den Behandler die Annahme.
Termine können vereinbart werden:
- Per WhatsApp: +49 160 3436784
- Per E-Mail: Info@lucadamico.de
Der Patient verpflichtet sich, bei der Terminvereinbarung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben über seine gesundheitliche Situation zu machen, soweit diese für die Terminplanung relevant sind.
§ 4 Stornierung & Absagepolitik
Absage durch den Patienten
Der Patient kann vereinbarte Termine kostenlos absagen oder verschieben, sofern die Absage spätestens 24 Stunden vor dem Termin beim Behandler eingeht.
Bei Absage oder Nichterscheinen weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin ohne Angabe eines triftigen Grundes ist der Behandler berechtigt, eine Ausfallgebühr in Höhe von 50 % des vereinbarten Behandlungshonorars zu berechnen. Der Patient behält das Recht nachzuweisen, dass dem Behandler ein geringerer oder kein Schaden entstanden ist.
Von der Ausfallgebühr ausgenommen sind nachweislich unvorhergesehene Notfälle (z.B. plötzliche Erkrankung mit Krankenhausaufenthalt, unvorhergesehene berufliche Notfälle). Der Patient hat den Grund unverzüglich mitzuteilen.
Absage durch den Behandler
Der Behandler behält sich das Recht vor, Termine in Ausnahmefällen (Krankheit, höhere Gewalt) abzusagen. In diesem Fall wird der Patient so früh wie möglich informiert und ein Ersatztermin angeboten. Schadensersatzansprüche des Patienten sind in diesem Fall ausgeschlossen, sofern den Behandler kein Verschulden trifft.
§ 5 Preise & Zahlung
Honorar
Die Vergütung heilpraktischer Leistungen richtet sich nach dem individuell vereinbarten Honorar. Die jeweils aktuellen Preise werden dem Patienten vor Behandlungsbeginn mitgeteilt. Der Behandler ist berechtigt, Preisanpassungen mit angemessener Vorankündigung vorzunehmen.
Heilpraktische Leistungen sind gemäß § 4 Nr. 14 UStG grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit, soweit es sich um heilberufliche Leistungen handelt. Die Behandlungsrechnung wird entsprechend ausgestellt.
Fälligkeit & Zahlungsmodalitäten
Das Behandlungshonorar ist unmittelbar nach der Behandlung fällig und vor Ort zu entrichten. Akzeptierte Zahlungsmittel werden dem Patienten auf Nachfrage mitgeteilt. In der Regel sind Barzahlung und Überweisung möglich.
Krankenkasse & Kostenerstattung
Heilpraktische Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in der Regel nicht erstattet. Ob und in welchem Umfang eine private Krankenversicherung (PKV) oder Zusatzversicherung Kosten übernimmt, ist vom Patienten eigenständig mit seinem Versicherungsunternehmen zu klären. Der Behandler übernimmt keine Garantie für eine Kostenübernahme durch Versicherungsträger.
Auf Wunsch stellt der Behandler eine Rechnung aus, die der Patient bei seiner Versicherung einreichen kann.
Verzug
Bei Zahlungsverzug ist der Behandler berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) sowie eine Mahngebühr von 5,00 € pro Mahnung zu berechnen.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Patienten
Der Patient verpflichtet sich:
- Vollständige und wahrheitsgemäße Angaben über seinen Gesundheitszustand, Vorerkrankungen, Medikamente und frühere Behandlungen zu machen
- Den ausgefüllten Patientenfragebogen vor dem Ersttermin bereitzustellen oder beim Termin mitzubringen
- Anweisungen und Empfehlungen des Behandlers im Rahmen der Behandlung zu befolgen
- Termine pünktlich wahrzunehmen oder rechtzeitig abzusagen (§ 4)
- Den Behandler unverzüglich zu informieren, wenn sich sein Gesundheitszustand wesentlich verändert oder Kontraindikationen auftreten
Der Behandler haftet nicht für Schäden, die durch unvollständige oder unrichtige Angaben des Patienten entstehen.
§ 7 Haftung
Haftungsumfang
Der Behandler haftet für Schäden, die durch schuldhafte Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit entstehen, nach den gesetzlichen Vorschriften. Für sonstige Schäden haftet der Behandler nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalspflichten) ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Behandlungsergebnis
Der Behandler schuldet eine sorgfältige Behandlung nach dem Stand der heilpraktischen Kunst, jedoch keinen bestimmten Behandlungserfolg. Heilpraktische Leistungen stellen eine Bemühenspflicht, keine Erfolgspflicht dar. Es wird keine Garantie für das Eintreten bestimmter Behandlungsergebnisse gegeben.
Kein Ersatz für ärztliche Behandlung
Die heilpraktischen Leistungen ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen, ist der Patient verpflichtet, einen Arzt aufzusuchen. Die Haftung für Schäden, die dadurch entstehen, dass der Patient eine notwendige ärztliche Behandlung unterlassen hat, ist ausgeschlossen.
§ 8 Schweigepflicht & Datenschutz
Der Behandler unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht gemäß § 203 StGB. Alle im Rahmen der Behandlung erlangten Informationen werden streng vertraulich behandelt.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten und Gesundheitsdaten erfolgt gemäß der DSGVO und unserer Datenschutzerklärung. Der Patient erklärt sich mit der zur Durchführung des Behandlungsvertrags notwendigen Datenspeicherung einverstanden.
Behandlungsunterlagen werden gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (mindestens 10 Jahre) sicher verwahrt und nach Ablauf datenschutzkonform vernichtet.
§ 9 Widerrufsrecht
Bei Behandlungsverträgen, die außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz (z.B. telefonisch, per WhatsApp oder E-Mail) geschlossen werden, steht dem Patienten als Verbraucher grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu (§§ 312b, 355 BGB).
Widerrufsrecht: Sie können diesen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Luca D'Amico, Studio Luca D'Amico, Info@lucadamico.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. E-Mail oder Brief) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Erlöschen des Widerrufsrechts: Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Dienstleistungsvertrag, wenn der Behandler die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Patient ausdrücklich zugestimmt hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
Durch die Inanspruchnahme der Behandlung vor Ablauf der Widerrufsfrist erklärt der Patient ausdrücklich, dass er mit der Ausführung der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist einverstanden ist und er weiß, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
§ 10 Hausrecht & Verhalten in der Praxis
Der Behandler übt in seinen Praxisräumen das Hausrecht aus. Der Patient ist verpflichtet, sich in der Praxis rücksichtsvoll gegenüber anderen Patienten und dem Behandler zu verhalten. Der Behandler behält sich vor, bei erheblichen Verstößen gegen die Praxisordnung die Behandlung zu beenden oder weitere Termine zu verweigern, ohne dass dem Patienten daraus Schadensersatzansprüche entstehen.
§ 11 Änderungen der AGB
Der Behandler behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Über wesentliche Änderungen wird der Patient rechtzeitig informiert. Änderungen gelten als genehmigt, sofern der Patient nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung der Änderungen widerspricht. Auf diese Folge wird der Patient bei Mitteilung der Änderungen ausdrücklich hingewiesen.
§ 12 Anwendbares Recht & Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Behandlungsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – München. Für Verbraucher gilt als Gerichtsstand deren allgemeiner Wohnsitz oder nach Wahl des Verbrauchers der Sitz des Behandlers.
§ 13 Außergerichtliche Streitbeilegung
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/
§ 14 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Gleiches gilt für den Fall, dass die AGB eine Regelungslücke enthalten.
Stand: April 2026